Meine Top 20 PC Spiele aller Zeiten

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Als langjähriger, passionierter Freizeit-Gamer haben sich in den letzten gut 15 Jahren zahlreiche Spiele – darunter viele Schätze und auch einige Enttäuschungen – in meinem Regal gestapelt. Allerhöchste Zeit meine bisherigen Top 20 zu präsentieren.

Platz 20: Grand Prix Reihe (1996 – 2004)

Der Beginn meiner Zocker-Karriere: Grand Prix 2 / © MicroProse

Der Beginn meiner Zocker-Karriere: Grand Prix 2 / © MicroProse

Mein allererstes PC-Spiel überhaupt war Geoff Crammond’s Grand Prix 2 von 1996. Ein absoluter Meilenstein unter den Formel-1-Spielen. Crammond selbst besitzt einen Doktor in Physik, kein Wunder also, dass seine Rennsimulationen die realistischten der damaligen Zeit waren. Es folgten Grand Prix 3 (2000) und Grand Prix 4 (2004). Aufgrund einiger Bugs und fehlender Features wurde das Entwicklerstudio MicroProse nach dem Release von Teil 4 aufgelöst. Doch es war vor allem Grand Prix 2, welches meine Leidenschaft für das Gaming entfachte. Danke Geoff!

Platz 19: Mirror’s Edge (2009)

Einzigartig. Faszinierend. Mirror's Edge. / © EA, DICE

Einzigartig. Faszinierend. Mirror’s Edge. / © EA, DICE

Mirror’s Edge hat mich vor allem durch das einzigartige Setting und den ungewöhnlichen Grafikstil fasziniert. Das an die Trendsportart Pacours angelehnte Actionspiel stammt von den Battlefield-Machern von DICE. Schauplatz  ist eine konformistisch-dystopische Stadt, in der Kommunikation und Informationsfluss von einem totalitären Regime überwacht werden. Für die Übermittlung von Informationen werden sogenannte Runner, zu denen auch die Protagonistin Faith gehört, beauftragt. Das Spiel wird in der Egoperspektive gespielt, in welcher Kopf- und Körperbewegungen das Sichtfeld und die Wahrnehmung der Umgebung beeinflussen. Ein HUD sucht man vergebens. Auf der E3 2013 hat Publisher EA überraschend einen zweiten Teil mit Open World Setting angekündigt, auf den ich mich schon riesig freue!

Platz 18: Max Payne Reihe (2001 – 2012)

Max' Look in Teil traf nicht jedermanns Geschmack. / © Remedy

Max‘ Look in Teil 2 traf nicht jedermanns Geschmack. / © Remedy

Bei Max Payne bin ich mit dem zweiten Teil anno 2003 durchgestartet. Teil 1 aus dem Jahre 2001 war hierzulande indiziert, weshalb ich erst Jahre später durch einen Import in dessen Genuss kam. Max Payne ist der klassische Antiheld, ein Ex-Cop im Kampf gegen die Droge Valkyr und dessen Hintermänner. Max Payne 1 und 2 bieten eine klassische Film Noir Story und fokussieren die berühmten Bullettime-Schusswechsel. Der jüngste Spross der Reihe, Max Payne 3, welches übrigens nicht mehr von Remedy sondern Rockstar Games entwickelt wurde und 2012 erschien, beschreitet neue Wege. Handlungsort ist nicht mehr das verregnete und düstere New York sondern Sao Paulo in Brasilien. Dennoch ist auch Teil 3 in meinen Augen ein würdiger Vertreter der Serie. Max Payne 2: The Fall of Max Payne bleibt dennoch mein Lieblingsteil.

Platz 17: Splinter Cell Reihe (2003 – 2013)

Im Bild: Splinter Cell Chaos Theory aus dem Jahre 2005 / © UbiSoft

Im Bild: Splinter Cell Chaos Theory aus dem Jahre 2005 / © UbiSoft

Sam Fisher, einer der coolsten Helden der Videospielgeschichte. Immer mit dabei: Sein Drei-Punkt-Nachtsichtgerät. Alles begann im Jahre 2003. Unter Verwendung einer modifizierten Version der damals höchst beeindruckenden Unreal Engine 2 führt der Spieler im Auftrag der Geheimorganisation Third Echelon der NSA diverse Aufträge aus. Third Echelon ist die Antwort der Vereinigten Staaten auf die immer größer werdende Bedrohung des Cyber-Terrorismus. Deren Einheiten werden als Splinter Cells bezeichnet. Diese agieren stets allein und sind im Einsatz bis auf eine permanente Verbindung mit dem Hauptquartier auf sich selbst gestellt. Die für mich besten Teile der Reihe sind 1 – 3, mit Teil 4 verlor Splinter Cell etwas an seiner Faszination. Teil 5, Splinter Cell Conviction, krempelte das Gameplay ordentlich um und setzte mehr auf Action- statt auf Stealthgameplay. Gespannt bin ich auf den kommenden Teil „Blacklist“, der wieder an die Erfolge der ersten Teile anknüpfen will.

Platz 16: RollerCoaster Tycoon (1999)

RollerCoaster Tycoon von Chris Sawyer. Ein Meisterwerk! / © Chris Sawyer

RollerCoaster Tycoon von Chris Sawyer. Ein Meisterwerk! / © Chris Sawyer

RollerCoaster Tycoon war eines meiner ersten Spiele und ich habe es unzählige Stunden gespielt und genossen. Ziel des Spiels ist es einen florierenden Freizeitpark aufzubauen. Von der Konstruktion der Fahrgeschäfte über die Einstellung des Personals bis hin zur Gestaltung der Blumenbeete, um alles konnte und musste man sich als Spieler kümmern. Das Bestreben nach einem perfekt organiserten Ablauf war dabei die große Herausforderung. Ich habe es geliebt! Leider blieben die Nachfolger hinter den Erwartungen zurück, sodass es nur Teil 1 in meine Liste geschafft hat. Übrigens: Chris Sawyer hat das Spiel komplett alleine geschrieben, Respekt!

Platz 15: Call of Duty 2 (2005)

Call of Duty 2 markierte für mich den Höhepunkt der Serie. / © Activision

Call of Duty 2 markierte für mich den Höhepunkt der Serie. / © Activision

Teil 2 der extrem erfolgreichen Shooter-Reihe markiert für mich immernoch den Höhepunkt. Alles was danach kam, versumpfte in Belanglosigkeit und konnte beliebig ausgetauscht werden. Für mich ist die Intensivität eines Call of Duty 2 bislang unerreicht – zumindest unter den WWII-Shootern. Grafisch damals top und mit beeindruckender Soundkulisse. Vom Multiplayer ganz zu schweigen. Mit CoD2 verbrachte ich viele spannende und spaßige Stunden sowohl im Einzelspielermodus als auch im Mehrspielerpart.

Platz 14: Medal of Honor: Allied Assault (2001)

Omaha Beach in Medal of Honor: Allied Assault / © EA

Omaha Beach in Medal of Honor: Allied Assault / © EA

Für mich der Begründer der klassichen Weltkriegs-Shooter. Das Studio 2015, welches später zu Infinity Ward wurde und Call of Duty kreierte, legte mit Medal of Honor den Grundstein des Megaerfolgs. Der erste für den PC erschienene Teil „Allied Assault“ wurde ein Kassenschlager. Mein klarer Favorit unter den Levels: Omaha Beach. Wurde die verlustreiche Schlacht noch drei Jahre zuvor im Kino in „Der Soldat James Ryan“ dramatisch inszeniert, durfte man nun selbst dabei sein – virtuell natürlich. Kawumm, zisch, peng, knatter, ratatat… intensiv, großartig, beeindruckend, verstörend. Ein Meilenstein!

Platz 13: FarCry (2004)

Blockbuster Action made in Germany: FarCry / © Crytek

Blockbuster Action made in Germany: FarCry / © Crytek

Schon als ich den ersten kurzen Vorschaubericht in der GameStar las, wusste ich, dass hier etwas Großes auf die Spieler zukommt. Und tatsächlich: FarCry begeisterte Action-Fans rund um den Globus. Der Shooter made in Germany, welcher das Erstlingswerk für Crytek darstellte, heimste unzählige Top-Wertungen ein. Auch wenn die Stroy ziemlich mit Klischees behaftet war (der Bösewicht ist ein gewisser Dr. Krieger, das sagt doch schon alles), Spaß hat das Spiel jede Menge gemacht. Typisch für Games aus dem Hause Crytek war die erstklassige Technik und bis dato unerreichte Grafikpracht (CryEngine 1). Die nachfolgenden Teile kamen von UbiSoft, dem Rechteinhaber der Marke FarCry, und konnten mich längst nicht so sehr fesseln wie einst Teil 1.

Platz 12: Hitman Absolution (2012)

Der neuste Teil der Serie war für mich ein echtes Highlight. / © Square Enix

Der neuste Teil der Serie war für mich ein echtes Highlight. / © Square Enix

Auch wenn sich viele Fans über den Richtungswechsel aufgeregt haben, den der neuste Teil der Reihe eingelegt hat, war Hitman Absolution für mich ein absolutes (welch Wortspiel!) Highlight der letzten Jahre. Die perfekte Mischung aus Stealth, Action und toller Inszenierung haben mich voll in den Bann gezogen. Endlich gab es auch eine durchgende und richtig gut geschriebene Handlung. Einzig das neuartige Punktesystem wirkte etwas aufgesetzt. Muss man heutzutage unbedingt jeden Tastendruck bewerten? Dennoch: 47 in Höchstform! Ich bekomme gerade wahnsinnig Lust darauf, den Titel erneut durchzuspielen. Entschuldigt mich…

Platz 11: No One Lives Forever Reihe (2000 – 2002)

Schräg, schräger, NOLF. Ein grandioser Spaß. / © Monolith

Schräg, schräger, NOLF. Ein grandioser Spaß. / © Monolith

Für einen echten Überraschungshit sorgte Monolith im Jahre 2000 mit No One Lives Forever, kurz NOLF. In dem schrägen, vor Selbstironie nur so strotzenden Sixites-Geheimagenten-Shooter steuert der Spieler MI6 Agentin Cate Archer, die mit Hilfe von gewöhnlichen Schusswaffen und abgedrehten Technik-Gadgets gegen die Verbrecherorganisation HARM antritt. Der quietschbunte Shooter mit seinen abgedrehten Charakteren, dichter Atmosphäre und überzeugendem Leveldesign zog die Spieler und auch mich voll in seinen Bann. Der erstklassiger Nachfolger NOLF2 erschien zwei Jahre später, seitdem wurde es still um die Reihe. Aufwachen Monolith, es wird Zeit für einen dritten Teil!

Platz 10: Tomb Raider Reihe (1996 – 2013)

Die berühmteste Videospielfigur aller Zeiten in Aktion. / © Square Enix

Die berühmteste Videospielfigur aller Zeiten in Aktion. / © Square Enix

Wer kennt sie nicht? Die wohl berühmteste Videospielfigur aller Zeiten: Lara Croft. Der Aufstieg zur Videospielikone begann 1996, ich selbst sprang – glaube ich – 2001 auf den Zug auf. Mit Tomb Raider 2  durchstreifte ich das erste Mal zahlreiche Gräber weltweit. Seitdem hielt ich Lara die Treue, selbst den schwächsten Teil der Reihe, The Angel of Darkness, habe ich gerne gespielt. Mein Dank gilt vor allem Crystal Dynamix, die der Serie wieder richtig Leben einhauchten, nicht zuletzt auch mit dem großartigen Reboot zu Beginn des Jahres. Auch nach 10 Teilen („Lara Croft and the Guardian of Light“ nicht mitgezählt) ist von Sättigung bei mir noch nichts zu spüren. Ich freue mich auf weitere Ableger!

Platz 9: Half-Life Reihe (1998 – 2007)

Half-Life 2 setzte 2004 neue Maßstäbe, nicht zuletzt dank der Source Engine. / © Valve

Half-Life 2 setzte 2004 neue Maßstäbe, nicht zuletzt dank der Source Engine. / © Valve

Half-Life: Das Spiel, das ein ganzes Genre neu definierte. Waren bis 1998 fast alle Shooter ein schnelleres Moorhuhn-Geballer in 3D, rückte Valve bei Half-Life die Story und das Gameplay stärker in den Fokus. Der Spieler übernimmt in Half-Life die Rolle des Physikers Gordon Freeman, der in einer fiktiven, zum Forschungskomplex ausgebauten Raketentestbasis namens Black Mesa, in der Abgeschiedenheit der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico streng geheime Forschungsarbeit betreibt. Als ein Experiment zur Erschließung einer neuen Energiequelle mit Kristallen außerirdischer Herkunft misslingt, wird die Forschungseinrichtung mit Dimensionstoren von einer Parallelwelt überflutet. Gordon Freeman sieht sich nicht nur mit Horden fremdartiger Kreaturen aus einer anderen Welt konfrontiert, sondern auch mit U.S. Marines, die den Auftrag haben, jeden zu beseitigen, der das Gelände verlassen will. Teil 2 verlagert das Geschehen außerhalb von Black Mesa nach City 17 und dessen Umland. Half-Life 2 setzt dabei als eines der ersten Spiele verstärkt auf realisitische Physikeffekte. Bis heute warten weltweit Millionen Spieler, inklusive meiner Wenigkeit, sehnlichst auf die Ankündigung von Half-Life 3. Los Valve, macht mal hinne!

Platz 8: Desperados (2001)

Kein alkoholisches Getränk: Desperados. / © Spellbound

Kein alkoholisches Getränk: Desperados. / © Spellbound

Desperados: Wanted Dead or Alive, ein Echtzeittaktikspiel aus Deutschland sorgte 2001 für Furore. Es adaptierte das Spielprinzip des Genrebegründers „Commandos: Hinter feindlichen Linien“ und transportierte es in ein wunderschönes Westernambiente. Entwickler Spellbound gelang so ein absoluter Überraschungshit. Kein Wunder, dass noch zwei Nachfolger erscheinen sollten. Beide kamen jedoch nicht an den ersten Teil heran, weder qualitativ noch hinsichtlich der Verkaufszahlen. Desperados war neben „Commandos 2“, welches ebenfalls 2001 erschien, mein Spiele-Highlight 2001.

Platz 7: Commandos 2 (2001)

Commandos 2, ein grandioses Taktikspiel. / © Pyro Studios

Commandos 2, ein grandioses Taktikspiel. / © Pyro Studios

2001 war definitiv ein grandioses Jahr für die Fans von Taktikspielen. Neben dem tollen Desperados erschien auch Teil 2 der Commandos Reihe. Für mich der klar beste Teil und somit zu Recht Platz 7 in meiner ewigen Bestenliste. Neben der für damalige Verhältnisse wunderschönen 2D-Grafik bot Commandos 2 wesentlich mehr spielerische Freiheiten als der bockschwere erste Teil. Dieses Spiel habe ich unzählige Male durchgespielt und jedes Mal war es wieder ein Erlebnis. Schade, dass die weiteren Teile qualitativ unterirdisch waren. Pyro Studios hört ihr mich? Wir brauchen einen würdigen Nachfolger!

Platz 6: Age of Empires 2 (1999)

Ein zeitloses Meisterwerk. / © Ensemble Studios

Ein zeitloses Meisterwerk: Age of Empires 2 / © Ensemble Studios

Die Mutter aller Echtzeitstrategiespiele – zumindest für mich. Kein RTS hat mich so lange gefesselt wie AoE 2 aus dem Hause Ensemble Studios. Jahrelang habe ich mit meinen Teutonen gegen den Rest der mittelalterlichen Welt gekämpft. Wie schon im Vorgänger muss, bevor das Spiel eine kriegerische Entwicklung nehmen kann, eine Wirtschaft aufgebaut werden, die auf den Rohstoffen Holz, Nahrung, Gold und Stein basiert. Die mit dem Spielverlauf knapper werdenden Rohstoffe führen mit der Zeit zwangsläufig zu einer Konfrontation zwischen den verschiedenen Spielern; Endlosspiele sind nicht denkbar. Age of Empires 3, angesiedelt in der Kolonialzeit, fesselte mich nicht ansatzweise so sehr wie der geniale zweite Teil.

Platz 5: Counter-Strike: Source (2004)

Counter-Strike: Source, einer der beliebtesten Multiplayer-Shooter aller Zeiten. / © Valve

Counter-Strike: Source, einer der beliebtesten Multiplayer-Shooter aller Zeiten. / © Valve

Für viele ist CS 1.6 das wahre Counter-Strike, für mich ist es die Source Version. Kein anderer Multiplayer-Shooter hat mich bis dato so viele Stunden vor dem PC gebannt, Gefechte mit Fremden und Freunden austragen und so oft fluchen lassen. CS:S ist bei Weitem nicht perfekt, aber es macht dennoch verdammt viel Spaß. Dazu kommt die modfreundliche Source-Engine, die auch bei mir dazu führte, einen durchaus erfolgreichen Ausflug in die Modding-Szene zu unternehmen. Danke Valve.

Platz 4: GTA Reihe (1997 – 2013)

GTA: Vice City - Mein bisheriges Serienhighlight. / © Rockstar Games

GTA: Vice City – Mein bisheriges Serienhighlight. / © Rockstar Games

Es begann 1997 als Geheimtipp und wurde in der Vogelperspektive gezockt. Seit 2003 wird der Protagonist sämtlicher GTA Titel aus der Third Person Perspektive gesteuert, avancierte zu einem der erfolgreichsten Franchises weltweit und einer irrsinnigen Geldruckmaschine für Kultentwickler Rockstar Games. Und ich war seit Anfang an dabei. So richtig warm wurde ich mit der Reihe aber erst mit dem Wechsel in die dritte Person. Alle Teile der Reihe weisen eine vergleichbare Handlung auf, bei der ein männlicher Protagonist mit einer kriminellen Vorgeschichte in einer amerikanischen Großstadt eine Verbrecherkarriere anstrebt. Dazu kann er Aufträge mit unterschiedlicher Komplexität und Schwierigkeit annehmen, deren Erfüllung zu weiteren Kontakten auf höheren Ebenen der Verbrecherhierarchie führt. Bisheriges Highlight war für mich GTA: Vice City. Das Flair und die Musik der 80er wurden grandios umgesetzt. 2013 erscheint GTA V für Konsolen. Hoffentlich auch für den PC…

Platz 3: Anno Reihe (1996 – 2011)

Der beste Anno-Teil überhaupt: 1701 / © Related Designs

Der beste Anno-Teil überhaupt: 1701 / © Related Designs

Meine absolute Lieblings-Strategie-Serie: In Anno stehen im Gegensatz zu z. B. der Age-of-Empires-Serie nicht kriegerische Handlungen im Vordergrund, sondern der wirtschaftliche Aspekt. Primär geht es bei Anno um den Aufbau einer Siedlung und das Stillen der Bedürfnisse der Einwohner. Diese steigen in einigen Stufen auf, wenn bestimmte Ansprüche erfüllt werden. Mit jeder Stufe kommen mehr Bedürfnisse hinzu, sodass die Versorgung der Bevölkerung immer anspruchsvoller wird. Zur Komplexität tragen außerdem die Produktionsketten bei, die mit zunehmendem Spielverlauf und steigenden Zivilisationsstufen immer komplexer werden. Neben dem ersten Teil, Anno 1602, war es vor allem Teil 3, Anno 1701 (2006), mit dem ich unzählige Stunden verbracht habe; sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer. Der zuletzt erschienene Teil, Anno 2070, verlagerte das Geschehen in die Zukunft und war für mich eher uninteressant. Ich hoffe auf den nächsten Ableger und wünsche mir ein Anno 1305. Übrigens: Die Quersumme der Jahreszahl ergibt bei Anno immer 9.

Platz 2: Battlefield Reihe (2002 – 2013)

Der von mir meistgespielte Multiplayer-Shooter überhaupt: Battlefield 3 / © EA, DICE

Der von mir meistgespielte Multiplayer-Shooter überhaupt: Battlefield 3 / © EA, DICE

Mein derzeitiger Online-Dauerbrenner: Battlefield 3. Bereits deutlich mehr als 500 Stunden habe ich seit dem Release auf den virtuellen Schlachtfeldern verbracht. Damit ist Battlefield 3 das von mir meist gespielte Spiel überhaupt. Kein Wunder, macht es doch auch jede Menge Spaß, besonders wenn einem ein gutes Team zur Seite steht. Mein Battlefield-Fieber entfachte bereits mit dem ersten Teil, Battlefield 1942 aus demJahre 2002. Anschließend zog ich in Battlefield2 und Bad Company 2 in den Krieg. Die Battlefield Reihe kombiniert dabei geschickt den Kampf zu Land, Wasser und in der Luft. Bis zu 64 Spieler tummeln sich auf den meist sehr gut ausbalancierten Karten. Im Oktober erscheint Battlefield 4. Mal sehen, ob ich meinen Rekord einstellen werde.

Platz 1: Mafia Reihe (2002 – 2010)

Meine Lieblingsspiele: Links Mafia: The City of Lost Heaven (2002), rechts Mafia II (2010) / © 2K Czech

Meine Lieblingsspiele: Links Mafia: The City of Lost Heaven (2002), rechts Mafia II (2010) / © 2K Czech

Und das ist er: Mein 1. Platz geht an das Mafia Franchise von 2K Czech (zu Zeiten von Mafia 1 noch Illusion Softworks). Wer mich kennt, den wundert die Platzung kaum, schließlich ist die Mafia Reihe mein Steckenpferd, betreibe ich doch mit Mafia-Daily.net eine der weltweit größten Fanseiten. Wenn ich mich zwischen Teil 1 und 2 entscheiden müsste, würde ich eindeutig und ohne zu zögern die erste Auskopplung wählen. Die Story ist unübertroffen, das Gameplay packend, die Synchronsprecher genial und die Stimmung grandios eingefangen. Mafia ist ein Spiel für die Ewigkeit, ein Meisterwerk für das ich 2K Czech nur herzlich danken kann. Der Nachfolger von 2010 ist auch ein wirklich sehr gutes Spiel, kommt aber leider nicht ganz an die Geschichte rund um Tommy Angelo heran. Sorry Vito! Jetzt fehlt nur noch die Ankündigung von Teil 3.


Das waren sie, meine Top 20 PC Spiele aller Zeiten. Auffällig ist, dass viele meiner Lieblingsgames schon etwas älter sind. Gut möglich, dass früher noch mit viel mehr Liebe und Leidenschaft an ein solches Projekt herangegangen wurde. Heutzutage geht es meist um den Profit, nicht mehr, nicht weniger. Schade! Und jetzt verratet mir eure Favoriten, ich bin gespannt.